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Asko & Benji: Für Züchter
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(Bescheidenheit ist nicht meine Stärke)

Hier findet ihr die Beschreibung, den sogenannten Rassestandard des Eurasiers.
Wer nicht auf soviel Theorie steht, schaut sich am besten gleich meine Bilder an.


Zu trocken dieses Thema?

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Kurzer geschichtlicher Überblick:

1960 entstand durch Kreuzung von Chow-Chow und Wolfsspitz zunächst der "Wolf-Chow", der 1972 nach Einkreuzen des Samojeden 1973 in "Eurasier" umbenannt und dann vom VDH und von der F.C.I. anerkannt wurde.


Der Eurasier ist ein harmonisch aufgebauter, mittelgroßer, spitzartiger Hund; selbstbewußt, ruhig, ausgeglichen und mit hoher Reizschwelle, wach- und aufmerksam ohne lautfreudig zu sein, mit stark ausgeprägter Bindung an seine Familie; Fremden gegenüber neutral, ohne Jagdtrieb.

Haar und Farben:
Mittellanges Grannhaar mit dichter Unterwolle; rot bis falben, wolfsfarben, wolfsgrau, rein schwarz, schwarz mit abgegrenzten hellen Abzeichen

Größe und Gewicht:

Rüden:
52 bis 60 cm
22 bis 30 kg Idealwert
56 cm
26 kg 

Hündinnen:
48 bis 56 cm
18 bis 26 kg Idealwert
52 cm
22 kg

Seine guten Eigenschaften entwickelt der Eurasier durch Haltung in ständigem, engen häuslichen Kontakt und verständnisvolle, liebevoll konsequente Erziehung. Für Zwingerhaltung und Ausbildung in fremder Hand oder Gebrauchshundeschulen ist er nicht geeignet.




Der Standard einer Hunderrasse beschreibt das Idealbild eines Hundes dieser Rasse.




FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE





SECRETARIAT GENERAL
14 rue Léopold II
6530 THUIN (Belgique)







F.C.I.-Standard Nr.
291 / 06.01.1994 / D






Zeichnung: A.Scheulen-Erbar


Ursprung:
Deutschland
Verwendung:
Begleithund
Klassifikation F.C.I.:
Gruppe 5 (Spitze und Urtypen)
Sektion 5 (Asiatische Spitze und verwandte Rassen)
Ohne Arbeitsprüfung


1960 entstand durch Kreuzung von Chow-Chow und Wolfsspitz eine Hunderasse, die zunächst "Wolf-Chow" genannt wurde und 1973 nach Einkreuzung des Samojeden (1972) in "Eurasier" umbenannt und von der F.C.I. anerkannt wurde.


Harmonisch aufgebauter, mittelgroßer, spitzartiger Hund mit Stehohren in verschiedenen Farbschlägen, mit einer Haarlänge, die die Proportionen des Körpers noch erkennen läßt; mittelschwerer Knochenbau.

Proportionen
Die Rumpflänge beträgt etwas mehr als die Widerristhöhe. Das Verhältnis zwischen Länge des Fanges und Länge des Hirnschädels ist annähernd gleich.


Selbstbewußt, ruhig, ausgeglichen mit hoher Reizschwelle, wach- und aufmerksam ohne laut- freudig zu sein; mit stark ausgeprägter Bindung an seine Familie; Fremden gegenüber zurückhal-tend, ohne aggressiv zu sein; ohne Jagdtrieb.
Zur vollen Ausbildung dieser Merkmale braucht der Eurasier ständigen engen häuslichen Kontakt zu seiner Familie und eine verständnis-volle, jedoch Konsequente Erziehung.



Harmonischer, nicht zu breiter Schädel, Kopfform von oben und von der Seite gesehen keilförmig, Nasenrücken und Hirnschädel parallel.


Form:
Flache Stirnpartie mit gut erkennbarer Stirnfurche; ausgeprägter Hinterhauptstachel. Stop:
wenig ausgeprägt


Nase:
Mittelgroß, Nasenschwamm schwarz pigmentiert.
Fang:
Weder zu grob, noch zu spitz; sich nach vorn bis zum Nasenschwamm verjüngend; gerader Nasenrücken und Unterkieferbögen.
Lefzen:
Lippenränder straff und schwarz pigmentiert.
Kiefer:
Kräftig; breiter Unterkieferbogen.
Backen:
Wenig betont.
Zähne:
Kräftiges, vollständiges Gebiß (42 Zähne gemäß der Zahnformel); Zahnschluß entweder Schere oder Zange; obere Schneidezähne greifen entweder eng über untere Schneidezähne oder aufeinander; Prämolaren und Molaren in einer Linie ohne Lücken; alle Zähne senkrecht im Kiefer stehend.
Augen:
Dunkel, mittelgroß, nicht zu tiefliegend oder hervorquellend; leicht schräg gestellte Lidspalten, Lidsäume schwarz pigmentiert und straff anliegend.
Ohren:
Ca. eine Ohrbasisbreite voneinander angesetzt; mittelgroß und dreieckig; Spitzen leicht abgerundet, stehend. Ohrenspitzen und Mittelpunkt des Stirnabsatzes bilden ein nahezu gleichseitiges Dreieck.
Hals:
Von mittlerer Länge, in Harmonie zum Gesamtbild, gut bemuskelt; straff anliegende Kehlhaut. Fließender Übergang zum Körper.


Allgemeines
Kräftiger, nicht zu kurzer Rumpf
Widerrist:
Betont.
Rücken:
Fest und gerade; sehr gut bemuskelt.
Kruppe:
Gerade, breit und kräftig
Rute:
Mit geradem Ansatz, rund und fest, von guter Dicke, sich dem Ende zu verjüngend; buschig behaart, aufliegend - nach vorn über den Rücken oder leicht seitwärts gebogen oder gerollt getragen; hängend bis zum Sprunggelenk reichend.
Brust:
Bis zu den Ellenbogen reichend; mit ovaler Rippenwölbung; gut entwickelte Vorbrust, ohne jedoch betont zu sein; langes, weit nach hinten reichendes Brustbein.
Bauchlinie:
Leicht aufgezogen.



Allgemeines
Von vorne gesehen gerade und parallel gestellt; von der Seite betrachtet mäßig gewinkelt; Ober- und Unterarm fast von gleicher Länge.
Schultern:
Gut bemuskelt; Schulterblatt etwas schräg liegend.
Oberarm:
Mittellang und gut bemuskelt.
Ellbogen:
Am Brustkorb anliegend.Unterarm:
Mittellang; gut bemuskelt.
Vorderfuß-Wurzelgelenk:
Kräftig.
Vordermittelfuß:
Mittellang; von vorne gesehen völlig gerade; von der Seite gesehen leicht nach vorne gerichtet.
Vorderpfoten:
Oval, geschlossen, mäßig aufgewölbt; kräftige, dunkel pigmentierte Zehennägel; feste, gut gepolsterte, schwarz pigmentierte Ballen. Dichte Behaarung zwischen den Ballen.


Allgemeines
Von hinten gesehen gerade und parallel gestellt, von der Seite betrachtet mäßig gewinkelt. Ober und Unterschenkel fast von gleicher Länge Becken: Leicht schräg gelagert.
Oberschenkel:
Mittellang und stark bemuskelt.
Kniegelenk:
Stabil, nicht zu stark geöffnet.
Unterschenkel:
Mittellang und gut bemuskelt.
Sprunggelenk:
Nicht zu tief angesetzt; stabil, weder einwärts noch auswärts gerichtet.
Hintermittelfuß:
Gut lang und breit, von der Seite betrachtet senkrecht gestellt.
Hinterpfoten:
Oval, geschlossen, mäßig aufgewölbt; kräftige, dunkel pigmentierte Zehennägel; feste, gut gepolsterte, schwarz pigmentierte Ballen. Dichte Behaarung zwischen den Ballen.


Raumgreifend, mit viel Schub und gutem Vortritt.


straff; pigmentiert



Am ganzen Körper dichte Unterwolle und mittellanges, lose anliegendes Grannhaar; Fang, Gesicht, Ohren und Vorderseite der Läufe kurzhaarig; Rute, Rückseite der Vorderläufe (Fahnen) und Hinterläufe (Hosen) mit langen Haaren besetzt.
Behaarung am Hals nur mäßig länger als am Körper, keine Mähne bildend.


Alle Farben und Farbkombinationen sind zugelassen, ausgenommen reinweiß, weißgescheckt und leberfarbig.



Rüden:
52 - 60 cm
Hündinnen:
48 - 56 cm


Rüden:
22 - 30 kg
Hündinnen:
18 - 26 kg

Maßgebend ist die Ausgewogenheit der Proportionen, doch sind die anzustrebenden Idealwerte die mittleren Größen- und Gewichtsangaben:

Widerristhöhe:
Rüden: 56 cm
Hündinnen: 52 cm

Gewicht:

Rüden: 26 kg
Hündinnen: 22 kg


Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden und dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen.









(kein Zuchtfehler oder Mutant sondern Asko, als Welpe "gemorpht")


Ängstlichkeit, Scheuheit, übersteigertes Mißtrauen; Aggressivität; Kippohren, Hängeohren; Distichiasis (Wimpern in doppelter Reihe angelegt); Ektropium, Entropium, zu tief liegende Augen, zu kleine Augen; Fehlen eines Schneide- oder Fangzahns, auch mehrerer; Fehlen eines oder mehrerer Prämolaren 3 oder 4, sowie eines oder mehrerer Molaren 1 oder 2; Gebißanomalien; Knickrute; starke Pigmentverluste; mangelndes Geschlechtsgepräge.


Rüden sollen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.